Ich habe einen wirklich guten Satz gehört:
„Aus Angst vor dem Sterben kann man nicht auf Zehenspitzen durchs Leben gehen“
Ja, man sollte nicht vorsichtig trippelnd, jeden Schritt zwanzig mal überlegend, durchs Leben gehen. Mit reduzierter Kraft.
Ebensowenig wohl auch polternd eine eine Dampflok….
Anständig, einigermaßen wenigstens anständig durchs Leben zu gehen, das wäre doch ein guter Vorsatz. Einige ganz normale und ethische Grundsätze beachtend durchs Leben gehen. Vielleicht auch mal Fehler machen, daraus lernen – neue, andere machen…. Das dürfte echtes Leben sein, oder?
Das sollten sich vielleicht mal unsere Politiker zu Herzen nehmen. Sicher, das ist nun wieder eine sehr verallgemeinerte Aussage. „Unsere Politiker“. Mir kommt die ganze Riege so langsam wie ein zu groß und zu alt geratener Kindergarten vor.
Der einzige wirkliche Politiker, Staatsmann, der mir spontan einfällt, ist Helmut Schmidt.
Ich war wählen, ich bin leidlich interessiert, aber ich bin seit Jahren hemmungslos enttäuscht von denen, die sich Volksvertreter nennen. Wer vertritt eigentlich uns, das Volk? Und warum sind wir, das Volk, so blöd, schimpfen immer auf „die da oben“, und wählen jedes Mal die Gleichen??
Donnerstag, 29. Oktober 2009
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